2162 - Deeskalationstraining (1x Theorie, 1x Praktika)

23.03.2023 - 24.03.2023

Kritische, eskalierende Situationen gehören zum Alltag. Umso wichtiger ist es, dass die Mitarbeitenden auf diese Situationen vorbereitet sind und auf deeskalierende Werkzeuge zurückgreifen können. In diesem Seminar werden die Teilnehmenden in Körpersprache und Gesprächstechniken trainiert. Dies hilft einerseits Konflikte zu analysieren und andererseits bei Eskalationspotenzial bereits vor dem "point of no return" (Eskalation ist unausweichlich) deeskalierend zu agieren. Diverse Erkenntnisse aus den Fachrichtungen der Psychologie, Pädagogik, Medizin und Kriminalistik untersetzen dies.

Ablauf:

I. Bereich:

  • Rahmenbedingungen
  • Kennenlernen, Erwartungen
  • Vorstellung der Arbeitskontexte/ Fallbeispiele

II. Bereich:

  • Grundlagen Deeskalation
  • Was ist Gewalt?
  • Wahrnehmung
  • Deeskalationskurve
  • Welche Kommunikationsmöglichkeiten gibt es?
  • Emotionsarbeit
  • Übungen zu Körpersprache und Diagnostik
  • Deeskalationstechniken
  • Interkulturelle Deeskalation (biografisches Arbeiten)
  • Gefahrenradar

III. Bereich:

  • Grundlagen der Eigensicherung
  • Eigensicherung, Kommunikation und Deeskalation bei intoxinierten, psychisch gestörten und kranken Personen (traumatisierte Flüchtlinge)
  • Deeskalation bei Menschen mit Behinderung
  • Verhalten bei Bedrohung, Geiselnahme und Raubüberfall
  • Handeln in Konflikt bei besonderen Lagen
  • Nachsorge (psychische Erste-Hilfe)

IV. Bereich:

  • Szenarientraining
  • Abwehr-, Zugriff-, Abführ-, Fixier- und Befreiungstechniken

V. Bereich:

  • (optional) rechtliche Grundlagen

Ziele:

  • Entwicklung einer demokratischen Grundhaltung
  • Reflexion und Bearbeitung der eigenen Erfahrungen mit Situationen im Arbeitsalltag
  • Bewusstmachung der Wirkungsweise eigener Handlungskompetenzen, um einen toleranten und respektvollen Umgang im Arbeitsalltag zu leben
  • Stärkung der Akteure auf den Gebieten der institutionellen Entwicklung und der Methodenkompetenz, mit dem Ziel, ihre eigene Entwicklung zu fördern
  • Verbesserung der Kompetenz der Beschäftigten im Umgang mit Konfrontationssituationen
  • Training der Methoden zur Deeskalation
  • Erlangung von Handlungssicherheit in Eskalierenden Situationen des Arbeitsalltages
  • Arbeitsschutz der Mitarbeitenden

Umfang/ Dauer:
2 Veranstaltungstage zu je 8 UE, pro Seminar max. 18 Teilnehmende

Lehrgangsbescheinigung - gemäß Verordnung (EU) Nr. 910/2014
16 UE, reguläre Unterrichtszeit von 08.30 bis 16.00 Uhr. Die Zeiten können den Ausbildungserfordernissen angepasst werden.
300,00 € zzgl. 57,00 € MwSt. (357,00 € Brutto)
15 freie Plätze